Metalldächer in Stehfalzdeckung

Metallbedachungen schützen Gebäude effektiv vor Witterungseinflüssen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand:

  • sturmsicher,
  • leicht,
  • unempfindlich gegenüber Verschmutzung,
  • Dachschrägenunabhängig und bereits ab null Grad Neigung (dann als geschweißte Edelstahl-Sonderausführung) einsetzbar
  • viele unterschiedliche Bedachungsmaterialien
  • bruchsicher
  • zeitlos schön
  • recycelbar
  • durch unterschiedliche Eindeckarten sehr individuell
  • nahezu wartungsfrei
  • wirtschaftlich

Durch verschiedene Falz- und Verbindungsformen sowie einer Fülle an unterschiedlichen Materialien eröffnet sich eine Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten. Das Metalldach ist nicht nur an Industriebauten zu finden. Auch Einfamilienhäuser und öffentliche Gebäude werden immer öfter mit einer "metallischen Dachhaut" eingehüllt und geschützt. Der Maßanzug für das Dach!

Metalldächer entsprechen dem Zeitgeist von Bauherren und Architekten gleichermaßen. Der wohl größte Vorteil am Metalldach ist, das ein Metalldach immer eine individuelle Optik mit hoher Funktionalität und Wartungsfreiheit verbindet. Je nach Anforderung an Optik und Einsatzzweck gibt es viele unterschiedliche Ausführungsvarianten für ein Metalldach. Als Stehfalzdach in handwerklich traditioneller Ausführung beziehungsweise als industriell vorgefertigtes Profil ist das Metalldach ebenso verbreitet wie als Trapezprofil, Wellprofil oder aber alsMetalldach-Platte. Die gute Verformbarkeit des metallischen Ausgangsmaterials macht das Metalldach für den Einsatz bei allen Dachneigungen interessant. Selbst Dächer ohne Gefälle lassen sich durch spezielle Rollennaht-Schweißtechniken verwirklichen.

Viele unterschiedliche Metalle können verarbeitet werden. Von Kupfer über Aluminium bis hin zu Titanzink und Stahlblech wird das Metalldach montiert. Aber auch Metalle wie Edelstahl oder Titan können verarbeitet werden.

Gestalterisch feinlinig unterstreicht der Doppelstehfalz, dank seiner Vielzahl an möglichen Detailvarianten, traditionelle Architektur mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie moderne Entwürfe. Die wasserführende Ebene der Dachhaut befindet sich außerhalb der Falzverbindung. Bis zu einer Mindestdachneigung von 3° (5%) wird die Verbindung als regendicht bezeichnet. In der traditionellen Klempnertechnik sind Detailausbildungen wie Durchdringungen, Anschlüsse und Einfassungen durch Falten, Falzen oder Nieten ohne die Verwendung von Klebern bzw. Schweißen und Löten möglich. Diese Arbeiten erfordern ein hohes Mass an handwerklichem Geschick und sind von qualifizierten Facharbeitern auszuführen.

Das Leistensystem gilt als die traditionellste der noch heute üblichen Klempnertechniken. Bei dem RHEINZINK-Klick-Leistensystem ermöglichen passgenaue Systembauteile eine zeitsparende Flächenmontage und eine extreme Wirtschaftlichkeit. Die Schare und Abdeckkappe werden mit Hilfe eines Rollformers in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt. Das System eignet sich ohne dichtungstechnische Zusatzmaßnahmen für Dachneigungen ab 3°. Erhöhte Beanspruchungen machen den Einsatz strukturierter Trennlagen oder witterungs- und regensicherer Unterdeckungen erforderlich.

nach oben